Das Schokoladenbuch

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Aussehen

Ein dickes, in Leder gebundenes Buch, auf dessen Einband ein Schriftzug in
goldenen Lettern und ein kleines Bild eingepraegt sind.

Informationen

Kann von einem Seher oder Alchemisten bestimmt werden, wenn keines gesetzt ist, wird Unbekannt angegeben. Nur der Alchemist kann bestimmen, welches Metall auch Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn und Blei beinhaltet.Material: Papier
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung (auch für Seher) nter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Gewicht.

Generell gilt zu beachten, es gibt Gegenstände die stapeln, das Gewicht (damit Volumenverbrauch) bei stapelbaren Gegenständen verhält sich anders, je nach Menge.
Gewicht:
1 (sehr leicht)
Kann von jedem bestimmt werden, eine genaue Anleitung unter Forschen im Inhaltsverzeichnis unter Licht.Licht: 0 (leuchtet nicht)
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Brennbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz brennt, Textil brennt, Bein brennt nicht.Brennbar: ja
Kann von einem Alchemisten bestimmt werden, allerdings leitet sich die Schwimmbarkeit oft von dem gesetzten Material ab, z.b. Holz schwimmt, Textil schwimmt nicht, Bein schwimmt nicht.Schwimmt: ja

Fundort

Im Geheimfach im Schokoladenladen von Nankea (Stadt) auf Nankea.

Inhalt

Die Erforschung von Schokolade durch Sarotti.

Faksimile

Mein Leben mit Schokolade und Marzipan
ein Werk des Naschens geschrieben
von Sarotti

Inhaltsverzeichnis
        Wie ich mich der Schokolade widmete ........................ 1         
        Sagen, Mythen und Legenden ................................. 2         
        Der Kakaobaum .............................................. 3         
        Die Kakaofrucht ............................................ 4         
        Die Ernte .................................................. 5         
        Das Verarbeiten ............................................ 6         
        Entstehung der Schokolade .................................. 7         
        Anwendung der Schokolade ................................... 8         
        Marzipan ................................................... 9         
        Marci panis ................................................ 10        

Wie ich mich der Schokolade widmete
Einst arbeitete ich als Forscher in fremden Laendern. 
Ich lernte dabei eine Frucht kennen, die mir sehr viel Gutes gebracht
hat. Koenige und Bettler, ebenso wie Monster und Engel genossen schon
die Fruechte meiner Forschung.                 

Es gibt wohl kaum eine Frucht, die so schnell derartig viele Herzen
eroberte, darum mag ich fuer die Forscherwelt vielleicht etwas verloren
sein, aber der Welt der Schokolade werde ich ein treu dienendes Wesen
sein.               

Viel Vergnuegen und                            
              angenehmes Naschen               
                            wuenscht           
                                  Sarotti      

Sagen, Mythen und Legenden
Ich kam mit meinen Forschungen in das Dorf eines mir bis dahin unbekann-
ten Volkes. Doch sie nahmen mich freundlich bei sich auf und lehrten mich
ihre Kultur und Lebensvorstellungen.
Der Gott Quetzalcoatl soll ihnen, ihrer Religion zu Folge, durch Ameisen
die Samen des Kakaobaumes uebergeben haben und sie auch die Herstellung
des Goettertrankes gelehrt haben.
Ich selber wuerde ja nie viel auf Sagen geben, da aber diese Schokolade
koestlich schmeckt, kann es wahrlich auch so sein, dass sie aus der Hand
von Goettern stammt.

Der Kakaobaum
Mit der Zeit lernte ich auch die Geheimnisse der Schokolade kennen. So
nahmen sie mich bald mit in eine tropisch feuchtheisse Gegend, wo ein
Feld voller eigenwilliger Baeume stand.
Die Pflanzen sind sehr wind- und sonnenempfindlich und werden darum 
oft mit Schattenpflanzen wie Bananen oder Kokos angebaut. 

Schon frueher hatte ich diese Baeume gesehen, ihnen aber nie viel
Bedeutung zugemessen. Wer untersucht auch schon jeden Baum der zehn Mal
so gross ist, wie die eigene Person.

Hier waren die Baeume jedoch auf eine angenehme Hoehe gestutzt.

Die Kakaofrucht
Fuenf bis sechs Jahre dauert es bis diese Baeume das erste Mal nach ihrer
Pflanzung Frucht tragen. Die groesste Fruchtmenge tragen die Baeume nach
20 bis 30 Jahren und um die 40 ist diese Frucht schon erschoepft.

Dafuer wachsen drei- bis viermal im Jahr interessante Blaetter an diesem
Baum, die gross, glatt und schwertfoermig sind. Direkt auf dem Stamm und
an groesseren Aesten befindet sich dann auch meine eigentliche Liebe.

Die Kakaoblueten, welche den Grundstock meiner Leidenschaft bilden.

Ich hoere noch heute das Lied der Insekten, die wie der Nordwind stets
um diese Frucht flogen.

Die Ernte
Zweimal im Jahr machten sich meine Freunde und ich an die Ernte dieser
Fruechte. Wir schnitten mit Messern vorsichtig die Fruechte ab und
sortierten die Kerne heraus.

Hierbei muss mit grosser Vorsicht gearbeitet werden, denn wenn die
Samenkissen, aus denen die Fruechte hervorgehen, verletzt werden,
koennen an diesen Stellen keine Fruechte mehr wachsen.

Das Verarbeiten
Nach einiger Zeit des Lagern und Trocknens werden die geroesteten Kerne
gebrochen, von den letzten, auch kleinsten Unreinheiten und Schalenteil-
chen getrennt und in Muehlen und Walzwerken immer weiter zerkleinert.

Durch die dabei entstehende Reibungswaerme tritt das Fett der Kakaobohne
aus den Partikeln aus; es entsteht die tiefbraune, fluessige Kakaomasse.
Diese Masse wird dann unter hohen Druck gebracht, so dass die Kakaobutter
dort ausgepresst wird. Sie fliesst wie Oel aus der Presse und zurueck
bleibt ein Presskuchen, der dann zu Kakaopulver zermahlen werden kann.

Entstehung der Schokolade
Die Kakaomasse verschiedener Kakaobohnen wird dann unter der Zugabe von
Milch, Zucker, der Kakaobutter oder Sahne vermischt. Die Mischung ist
davon abhaengig, welche Schokolade entstehen soll. Hier entscheidet sich
auch der spaetere Geschmack der Schokolade. 

Unter stetigem Ruehren und Schwenken in einer muschelfoermigen Schale
gelangt die Schokolade hauchduenn in die weitere Verwendung.

Anwendung der Schokolade
Als gelernter Apotheker erkannte ich in Selbstversuchen rasch, wie gesund
die Schokolade ist und seitdem bin ich hier in Nankea ansaessig und gebe
die Fruechte in Form von Vitaminen weiter.

Solltet ihr noch weitere Fragen zu Schokolade haben, dann machet euch
selbst auf den Weg zur unendlichen Forschung.

Marzipan
Waehrend meiner Experimente mit Schokolade entdeckte ich aber auch eine
andere Koestlichkeit. Es war Marzipan. Ein Gemisch aus Teilen geriebener,
suesser Mandeln und einem Teil Zucker vermengt mit Rosenwasser.

Anfangs war ich noch sehr skeptisch, aber heute weiss ich, dass man
daraus gar faszinierende und wohlschmeckende Dinge zu basteln vermag.

In meiner Apothekerzeit verwendete ich es oft als Kraftbrot gegen Krank-
heiten aller Art, und manchmal mischte ich sogar zerstossene Edelsteine,
Perlen und Kraeuter in diese Menge.

Marci panis
Wobei auch das Markusbrot (marci panis), der Ursprung des Marzipans eine
Geschichte voller Ruhm und Ehre verkuendet.

Waehrend einer Hungersnot, als kein Mehl zum Brot backen da war, wurden
die Buerger einer Stadt, aus der ich noch heute mein Marzipan beziehe,
durch die Mischung aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser vor dem drohenden
Tode gerettet.

Allein der Geschmack rechtfertigt auch schon die Arbeit zur Herstellung
eines Kilos Rosenoel, fuer das man schon 3000 Kilo Rosenblueten pfluecken
muss. Dies alles muss auch noch vor Sonnenaufgang geschehen, weil dann
der Duft am intensivsten ist.